Papas Bravas Robusto

Was haben wir doch für eine Vorliebe für diese Art von Zigarre. Ganz schlicht, unverfälscht, mit einer rustikalen, unregelmäßigen Deckblatt, die uns fast ein wenig herauszufordern scheint: Wir beginnen ein Erlebnis, das den Geist von Jonathan Drew perfekt verkörpert. Uns gefällt auch die Idee dieses „umgekehrten“ Rings, der ausschließlich am Fuß der Zigarre angebracht ist. Einmal angezündet, genießt man einfach das Produkt, ohne die Marke zur Schau zu stellen. Kurz gesagt: eine Einladung, ohne großes Zeremoniell zu den Grundlagen des Genusses zurückzukehren.

Sie verfügt über einen charakteristischen Pigtail-Kopf und besteht aus einer Einlage aus drei nicaraguanischen Tabaksorten sowie einem honduranischen Deckblatt. Das brasilianische Mata-Fina-Unterdeckblatt bringt den wahren Star dieser Zigarre zur Geltung: ein reichhaltiges und großzügig öliges Connecticut-Broadleaf-Oscuro-Deckblatt. Diese dunkle Deckblatt entfaltet komplexe und kraftvolle Aromen, die den prestigeträchtigen Zigarren der Liga Privada Unico Serie in nichts nachstehen, mit denen die Papas Bravas ohne Weiteres verglichen werden können.

papas_bravas

3

Nicaragua

USA, Brésil, Honduras, Nicaragua

12.7

54

50 Minuten

Kaffee

Robusto

Lakritz

Verkostung

Das Deckblatt ist wunderschön. Man sieht unregelmäßige Connecticut-Deckblätter eher selten. Hier ist es zart marmoriert und lässt das darunterliegende, dunklere Unterblatt durchscheinen.

Los geht’s mit intensiven Lakritz-Aromen und einem leichten holzigen Kick im Nachklang. Beim Rauchen verstärkt sich dieser Eindruck noch, begleitet von einer eher dezenten Rauchnote. Die Asche hält gut, und man erfreut sich an den kleinen Punkten, die sich auf jeder Aschelinie abzeichnen.

Ein Wort von Präsident Jonathan Drew

„Ich nenne diese kleinen Dinger ‚Bangers‘, weil man sie bis zum Ende raucht, fast so, als würde man sich die Finger verbrennen. Ihr könnt euch auf Noten von Lakritz, schwarzem Pfeffer, milden Gewürzen und diesem guten alten Tabakgeruch freuen, mit einem ausgesprochen reichhaltigen und vollmundigen Profil.“

Ein kleines Highlight – unser letztes Treffen mit Jonathan Drew