La Bucanera Toro

Eine Zigarre mit cremigem und vollmundigem Auftakt, die einen sanften und angenehmen Einstieg bietet.

Er ist leichter als sein Verwandter, der Robusto, und entfaltet seinen Charakter nach und nach. Der Geschmack gewinnt im mittleren Verlauf an Intensität, wo recht ausgeprägte pfeffrige Noten zum Vorschein kommen, die für Tiefe sorgen, ohne das allgemeine Gleichgewicht zu stören. Der Zug ist eher locker, was einen reichhaltigen Rauch und einen flüssigen Genuss begünstigt.

Die Geschichte der Bucanera

Die sengende Sonne brannte auf den menschenleeren Strand, als La Bucanera, die gefürchtete Königin der Karibik, an Land gespült wurde. Ihr Schiff, die Sturmvogel, war in einem tobenden Sturm gesunken und hatte sie allein in einem wilden Land zurückgelassen, das ebenso feindselig wie faszinierend war.

Mit dem Schwert in der Hand bahnte sie sich ihren Weg durch den dichten Dschungel, geleitet von ihrem Instinkt und ihrem Überlebenswillen. Da entdeckte sie üppige Tabakpflanzen. Sehr schnell begann sie, diese anzubauen, denn sie sah in diesen Blättern weit mehr als nur ein Mittel zum Überleben: eine Chance, ihr Vermögen wieder aufzubauen und vielleicht eines Tages ihre zerstreute Mannschaft wieder zu vereinen.

Aus den Trümmern ihres Schiffes errichtete sie ein Lager. Nachts, im Schein des Feuers, flüsterte sie Geschichten von Freiheit, verborgenen Schätzen und einer Zukunft, die es zurückzugewinnen galt.

Die Insel wurde zu ihrem Zufluchtsort – einem Ort, an dem sie eine Gemeinschaft aufbauen konnte, die auf Solidarität, Tabak und gemeinsamen Träumen beruhte. La Bucanera wusste: Das war erst der Anfang – ihre größten Abenteuer lagen noch vor ihr.

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Paarung

Wir empfehlen dazu wärmstens einen Viognier aus dem Barrique des Weinguts Maurice Neyroud, dessen Noten von Aprikosen und Pfirsichen das Geschmackserlebnis zu einem wahren Genuss machen.

Ein paar Worte zum Wein

Diese kleinbeerige Rebsorte stammt ursprünglich aus dem Rhonetal, insbesondere von den Hängen von Condrieu. Der launische und anspruchsvolle Viognier wird auf lehm-kalkhaltigen Böden angebaut, und seine Erträge sind sehr begrenzt. Um seine aromatische Intensität zu unterstreichen, wurde die Ernte vor dem Pressen einige Stunden lang mazeriert, und dieser Wein durchlief keine malolaktische Gärung. Dieser Viognier wurde in 3–4 Jahre alten Barriques ausgebaut und auf der Feinhefe gereift, um seine Typizität zu bewahren. Ein komplexer, tiefgründiger Wein mit Aromen von Aprikose und Pfirsich, aber auch zarten Veilchennoten, der Sanftheit und Präzision vereint.