Furia Alecto

In der griechischen Mythologie ist Alecto eine der Erinnyen, unerbittliche Gottheiten, deren Aufgabe es ist, Blutverbrechen zu bestrafen. Ihr Name, oft mit „die, die keinen Frieden lässt“ übersetzt, verkörpert unaufhörlichen Zorn und eine unerbittliche Verfolgung. Mit Flügeln dargestellt und von Schlangen umgeben, taucht sie aus den Tiefen auf, um die Schuldigen zu quälen. Eine düstere und unnachgiebige Gestalt, deren Intensität perfekt mit dem ausgeprägten Charakter der Zigarre harmoniert, die ihren Namen trägt.

Furia Alecto

4

Nicaragua

Nicaragua

11.5

56

60 Minuten

Ein Bier vom Typ IPA

Kleine Robusto

Holzig, Pfeffrig

Schon beim ersten Anfassen ist der Ton angegeben. Diese kleine Robusto mit ihrem großzügigen Cepo 56 präsentiert sich mit einer leicht gedrungenen, fast schon üppigen Silhouette. Die dunkle, makellos glatte Maduro-Deckblatt zieht sofort den Blick auf sich. Keine sichtbaren Mängel, eine saubere Verarbeitung und diese kleine blaue Kordel als Signatur verleihen ihr einen zugleich ungewöhnlichen und eleganten Charakter.

Beim Anfassen fühlt sich die Zigarre fest und gut gefüllt an und verspricht ein genussvolles Raucherlebnis. Im kalten Zustand entfalten sich die Aromen intensiv mit ausgeprägten Schokoladennoten. Obwohl die Tabakmenge nicht zu vernachlässigen ist, ist der Zug sehr luftig. Wenn du einen engeren Zug bevorzugst, empfehlen wir dir, die Zigarre anzustanzen, um den Luftstrom leicht zu reduzieren. Achte jedoch auf die Konzentration der Aromen.

Die Zündung erfolgt zügig. Schon bei den ersten Zügen entfaltet sich das Profil schnell: eine erdige Basis, begleitet von einer leichten Säurenote, die für Kontrast sorgt. Der Rauch ist reichlich, dicht und von undurchsichtigem Grau.

Die hellgraue, leicht schwarz marmorierte Asche spiegelt die Konstruktion wider: solide. Obwohl sie an der Oberfläche leicht flaumig ist, hält sie bemerkenswert gut und bestätigt die Sorgfalt, mit der sie gerollt wurde.

Nach den ersten Minuten findet die Zigarre ihr Gleichgewicht. Die Aromen werden runder und lassen sanfte Gewürznoten und Nüsse zum Vorschein kommen.

Zur Hälfte gewinnt das Profil an Charakter. Der schwarze Pfeffer tritt deutlicher hervor, ohne die anderen Aromen zu überdecken. Das Gesamtbild bleibt ausgewogen, strukturiert und ohne jede Schärfe. Die Mischung ist eindeutig nicaraguanisch. Erdig und würzig. Der Abbrand lässt nicht nach. Gleichmäßig und sauber bringt er die Öle der Maduro-Deckblatt zur Geltung, die unter der Hitze der Glut leicht glänzen – ein wahrer Genuss für Augen und Gaumen.

Hier handelt es sich um eine Zigarre, deren Intensität sanft zunimmt. Ein ausgeprägtes Profil, das jedoch stets ausgewogen bleibt.